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Heizung

Heizung fit für den Herbst: Der Check vor der Heizsaison

4 Min Lesezeit · Stand August 2026

Heizung fit für den Herbst: Der Check vor der Heizsaison

Der erste Kälteeinbruch ist jedes Jahr der stressigste Tag für Heizungen – und für Installateure. Wer seine Anlage schon im August oder September durchchecken lässt, heizt entspannt in den Winter und bekommt deutlich leichter einen Wunschtermin.

Das können Sie selbst prüfen

Ein paar Handgriffe zeigen schnell, ob Ihre Anlage bereit ist:

  • Anlagendruck am Manometer kontrollieren (Richtwert meist ca. 1,5 bar – sinkt er wiederholt, steckt oft ein Leck oder ein defektes Ausdehnungsgefäß dahinter)
  • Heizkörper entlüften: Gluckern und oben kalte Heizkörper deuten auf Luft im System
  • Therme kurz auf Heizbetrieb schalten und auf Fehlercodes am Display achten
  • Heizkörperventile bewegen – festsitzende Ventile jetzt gängig machen, nicht im Dezember

Was in die Hände des Profis gehört

Die jährliche Thermenwartung umfasst Reinigung von Brenner und Wärmetauscher, Prüfung von Abgaswerten, Sicherheitseinrichtungen und Ausdehnungsgefäß sowie das Nachfüllen des Anlagendrucks. Das senkt den Verbrauch, verlängert die Lebensdauer und ist bei vielen Herstellern Voraussetzung für die Garantie.

Der Spätsommer ist die ideale Wartungszeit: kurze Wartezeiten, und falls ein Ersatzteil nötig ist, bleibt genug Zeit bis zur Heizsaison. Mit einem Wartungsvertrag erinnern wir Sie automatisch an den Termin.

Warnsignale ernst nehmen

Häufige Störabschaltungen, Druckverlust, Pfeifgeräusche oder rußige Spuren an der Therme sollten Sie vor der Heizsaison abklären lassen. Über unsere Online-Soforthilfe können Sie ein Foto der Anlage oder des Fehlercodes hochladen – Sie erhalten sofort eine erste Einschätzung, wie dringend das Problem ist.

Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Thermenwartung?

August bis Oktober – vor der Heizsaison. Dann sind Termine kurzfristig verfügbar und die Anlage geht geprüft in den Winter.

Muss ich bei Druckverlust sofort etwas tun?

Einmal nachfüllen ist unkritisch. Sinkt der Druck wiederholt, sollte die Ursache (Leck, Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil) fachlich geprüft werden – gerne auch vorab per Foto über unsere Soforthilfe.

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